INDUSTRIA WOHNEN

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Ein Bericht von Klaus Niewöhner-Pape

Ein Bericht von Klaus Niewöhner-Pape

Wohnimmobilien werden sowohl von privaten als auch von institutionellen Kunden als sicheres Investment bewertet. Die Renditen sind im Marktvergleich attraktiv. Alle Prognosen deuten auf ein noch längerfristig niedriges Zinsniveau hin. Mehr als eine Mrd. Euro Eigenkapital hat INDUSTRIA WOHNEN inzwischen für private und institutionelle Kunden in den deutschen Wohnungsmarkt investiert. Die Nachfrage ist hoch – unser Publikumsfonds „FOKUS WOHNEN DEUTSCHLAND“ hat in den letzten 12 Monaten mehr als 50 Mio. Euro Mittelzufluss gesehen und wird weiter wachsen. Also alles gut?

Die Preise für Wohnimmobilien sind stark angestiegen. Viele Anzeichen, die wir vor der Finanzkrise 2007 gesehen haben, sind wieder da. Die Nachfrage verstärkt sich, die Preise steigen, Standort und Qualität treten in den Hintergrund, auf eine ordentliche Prüfung der Investition wird verzichtet, die Risiken werden auf die Käufer verlagert, Garantien nicht mehr gegeben. Wir haben einen klassischen Verkäufermarkt. Was also ist zu tun?

Die Märkte entwickeln sich unterschiedlich. Die Menschen suchen das städtische Leben. Sie wandern hin zu Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, zu Shoppingerlebnis und Freizeitangebot. Gleichzeitig verlieren die ländlichen Regionen. Die Mieten in den städtischen Zentren explodieren, auf dem Land werden Häuser unverkäuflich. Gewinner sind die Gemeinden im Umfeld großer Städte, über ÖPNV gut angebunden, bieten sie Wohnraum, der noch bezahlbar ist. Und sie bieten die Neubauflächen, die in den verdichteten Städten fehlen. Gewinner sind aber auch mittlere und kleinere Städte, die über eine gesunde Infrastruktur verfügen.

Gesucht ist bezahlbarer Wohnraum – wir sehen jedoch zurzeit sehr stark steigende Mieten. Eine Folge der Nachfrage und hohen Baukosten. Wohnungen mit 700–800 Euro Kaltmiete, 2–3 Zimmer, gerne kompakt, werden gesucht. Die Mehrheit unserer Bevölkerung kann sich eine solche Miete leisten. Mikroappartements, Studentenwohnungen haben ihre Berechtigung ebenso wie teure Luxuswohnungen, sie beinhalten aber ein höheres Wertschwankungsrisiko und sind für eine Kapitalanlage nicht immer geeignet.
Investitionsfehler werden in einem Zyklus, der sich schon länger auf einem hohen Niveau bewegt, nicht mit Sicherheit durch die weitere Marktentwicklung ausgeglichen. Eine sorgfältige Prüfung ist angezeigt.

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