INDUSTRIA WOHNEN

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Wohnungsmarkt Deutschland

Wohnungsmarkt Deutschland

Wohnungsinvestitionen in Deutschland erfreuen sich derzeit wieder wachsender Beliebtheit. Dies gilt nicht nur für institutionelle, sondern auch für private Investoren. Hauptmotive für Investitionen sind die im Vergleich zu Alternativanlagen attraktiven Renditen sowie die Suche nach Inflationsschutz und Wertsicherheit.

Tatsächlich gibt es gute Gründe, über ein Engagement in Wohnimmobilien nachzudenken.
Die Finanzierungszinsen sind niedrig, in Deutschland ist es nicht wie in den USA oder bei europäischen Nachbarn zu einer Preisblase gekommen, die Neubauzahlen sind seit Jahren niedrig und die deutsche Wirtschaft ist auf dem Weg der Erholung.

Deutsche Bank Research prognostiziert für 2010 insgesamt einen Anstieg der Hauspreise in Deutschland um 1 %. Für 2011 liegt die Prognose bei 1,5 %. Dabei ist allerdings ein differenzierter Blick auf die Wohnungsmärkte erforderlich. Insbesondere die regionalen Unterschiede sind erheblich.

Die größten Risiken für den deutschen Wohnungsmarkt liegen in den demografischen Trends. In wachstumsstarken Regionen wird die Nachfrage nach Wohnraum kontinuierlich weiter ansteigen. Dagegen wird in strukturschwachen Gebieten eine arbeitsbedingte Abwanderung die Wohnungsmärkte belasten.

Insgesamt wird die Einwohnerzahl Deutschlands nach Prognosen des statistischen Bundesamtes bis zum Jahre 2050 um 10-15% sinken. Dies wird sich jedoch regional sehr unterschiedlich vollziehen. Für die wirtschaftstarken Ballungsräume, an Standorten mit Arbeitsplatz- und Bildungsangeboten wird eine teilweise starke Bevölkerungs-
konzentration prognostiziert. Der Bevölkerungsverlust wird sich hauptsächlich in strukturschwachen Gebieten und im ländlichen Raum vollziehen.


In den letzen 10 Jahren legten die Wohnungsmieten in Deutschland im Durchschnitt um 1% p.a. zu. Im Schnitt gesehen lag der Anstieg damit unterhalb der durchschnittlichen jährlichen Teuerungsrate seit 1999 (1,5 % p.a.). Betrachtet man jedoch alleine die Ballungsräume und größeren Städte in Deutschland, so stiegen dort die Mieten bereits in den vergangenen Jahren doppelt so stark wie in Deutschland insgesamt.

Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Er wird verstärkt durch die steigende Zahl der Haushalte und durch den höheren Wohnflächenbedarf pro Kopf. Hier wirken sich die höhere Lebenserwartung, der Trend zu Singlehaushalten und das individuelle Bedürfnis nach größzügigem Wohnraum aus.

Eine Kapitalanlage in Wohnimmobilien muss langfristig orientiert sein. Sicherheit und Inflationsschutz bieten insbesondere wirtschaftsstarke Ballungsräume und Städte mit Bildungsangeboten. Die Nachfragekonzentration wird solche Räume weiter begünstigen.

Historisch niedrige Fremdfinanzierungszinsen fördern aktuell zusätzlich Investitionen in Wohnimmobilien. Bei richtiger Standortwahl können ansteigende Mieten und Preise Inflationsschutz bieten. Eine Kombination mit einer attraktiven Fremdfinanzierung ist unter Inflationsüberlegungen zusätzlich sinnvoll.

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