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Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds

Im September 2010 hat die Bundesregierung in einem Regierungsentwurf das Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes vorgestellt. Der Entwurf enthält insbesondere eine Neugestaltung der Regelungen zu offenen Immobilienfonds im Investmentgesetz. Die vorgesehenen Änderungen betreffen

- Mindesthaltefristen
- die Bewertung durch Sachverständige
- das Ausschüttungsverhalten sowie
- Regelungen zur Anteilsrücknahme.

Nach dem Entwurf soll zukünftig eine Anteilsrückgabe erst nach Ablauf einer Frist von 24 Monaten möglich sein. Eine Ausnahme wird für Privatanleger gelten, die Anteile bis zu 5.000 € je Anleger/Monat zurückgeben können. Die Objekte in den offenen Immobilienfonds müssen mindestens alle 12 Monate durch Sachverständige neu bewertet werden. Gleichzeitig sollen die Fonds verpflichtet werden, mindestens 50 % des Nettoergebnisses auch tatsächlich an ihre Anleger auszuschütten. Die Regelungen zur Aussetzung der Anteilsrücknahme werden in drei Phasen neu eingeteilt. Gleichzeitig sieht der Entwurf vor, die Mitspracherechte der Anleger bei einer Rücknahmeaussetzung zu stärken.

Der Regierungsentwurf sieht eine Übergangsfrist zur Umstellung der Vertragsbe-dingungen bis zum 31.12.2011 vor. Anleger, die bisher schon Anteile an einem offenen Immobilienfonds halten, sollen keine Mindestanlagedauer beachten müssen. Die neuen Regelungen werden im Wesentlichen für Publikums-Immobilienfonds von Bedeutung sein. Sie können grundsätzlich auch für Immobilien-Spezialfonds Anwendung finden, wobei hier mit Zustimmung der Anleger abweichende Regelungen getroffen werden können.

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