INDUSTRIA WOHNEN

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Berlin - Presse

Berlin - Presse

Schrill, hip, schnell - Wohnen in Berlin

Der Berliner Immobilienmarkt ist ein Spiegel der Stadt: bunt und immer in Bewegung. Noch ist das Preisniveau verglichen mit anderen europäischen Metropolen erstaunlich niedrig.

Für Kapitalanleger stehen die Chancen deshalb gut. Wer seine Eigentumswohnung nicht selbst nutzt, erzielt meist genug Mieteinnahmen, um den Bankkredit bedienen zu können – erst recht bei den immer noch sehr günstigen Zinsen für Hypothekendarlehen. Die Gefahr, dass plötzlich die Wohnung leer steht, ist gering.
Aus Capital, Immobilienkompass (November 2010)


Wohnungsmarkt Berlin immer attraktiver

DIE WELT vom 2.3., die IMMOBILIEN ZEITUNG vom 3.3., das HANDELSBLATT vom 4.3. und die WELT AM SONNTAG vom 6.3. berichten über die Entwicklungen am Berliner Wohnungsmarkt. Laut dem aktuellen Wohnmarktreport on GSW und CBRE seien die Wohnungsmieten 2010 in Berlin um 4,5% gestiegen. Im Zweijahresvergleich sei sogar ein Plus von fast 10% zu verzeichnen. Die wichtigsten Gründe dafür lägen in der geringen Neubautätigkeit und der deutlichen Zunahme der Haushaltszahl. Dem Wohnungsmarktbericht der Investitionsbank Berlin zufolge gebe es in der Hauptstadt derzeit 165.000 Haushalte mehr als vor zehn Jahren, das entspreche einem Plus von 9,1%.

Allerdings verlaufe die Entwicklung der GSW und CBRE zufolge regional differenziert. In Randbezirken verzeichne man stagnierende oder sinkende Mieten, während die Mieten in den begehrten Innenstadtlagen regelrecht explodierten.
In Berlin-Mitte seien die Angebotsmieten innerhalb eines Jahres um 13,7% gestiegen, in Charlottenburg-Wilmersdorf um 10,7%.

Laut empirica stiegen die Wohnungsmieten derzeit in Berlin so stark wie in keiner anderen deutschen Großstadt. Der Durchschnittswert bei Neuanmietungen liege dem GSW-Wohnmarktreport zufolge mit 6,11 Euro/qm jedoch noch deutlich niedriger als in Hamburg oder München. Die Entwicklung locke verstärkt Investoren an. Berlin sei der größte Mietshausmarkt Europas. Anleger seien auch bereit, wieder höhere Preise zu zahlen. Der Durchschnittspreis pro qm für Mehrfamilienhäuser habe 2010 um 4,1% zugenommen. Dagegen sei der Wohnungsleerstand auf 3,3% zurückgegangen.

Wohnungsmarkt gewinnt an Fahrt

Die IMMOBILIEN ZEITUNG vom 3.3. schreibt, der deutsche Wohnimmobilienmarkt gewinne an Fahrt. Wohnungsmieten und Kaufpreise stiegen. Empirica prognostiziere für 2011 bundesweit 2,5% bis 3% höhere Neuvertragsmieten und ein Wohnungspreis-Plus von 3% bis 4%. In Berlin werde sogar mit einer Kaufpreissteigerung um 12% gerechnet, in Hamburg mit 10% und in Frankfurt mit 6%. André Adami von BulwienGesa dämpfe jedoch die Erwartungen, da die gestiegenen Kaufpreise auf die Gesamtrenditen drückten. Nach 8,3% 2010 rechne er für 2011 mit 6,8% und bis 2014 mit etwa 6,5% Gesamtrendite.

Nichtsdestotrotz seien Wohnungen bei Investoren beliebt. 44% der von Ernst & Young Real Estate befragten Unternehmen wollten sich 2011 auf Wohnimmobilien konzentrieren. Gut möglich sei auch, dass der Portfoliohandel anziehe. BulwienGesa habe 2010 129 Deals für insgesamt 3,64 Mrd. Euro erfasst.
Für 2011 rechne man mit 5 Mrd. Euro. Über den Transaktionsmarkt mit Wohnungsportfolios berichtet auch Steffen Uttich in der FAZ vom 4.3. Das Geschäft habe sich in den vergangenen Monaten belebt. Laut BNP PRE sei die Zahl der Transaktionen 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 26% auf 149 gestiegen, der durchschnittliche Investmentumsatz jedoch von 31 auf 25 Mrd. Euro gesunken.

Die IMMOBILIEN ZEITUNG schreibt weiter, die steigenden Mieten und Preise dürften auch Unternehmen freuen, die einen Exit suchten. So planten Cerberus und Whitehall für die GSW einen zweiten Anlauf an der Börse.

Deutsche Wohnimmobilien: Investitionschancen trotz demografischer Risiken

Die deutschen Wohnimmobilienmärkte haben sich nach der Krise deutlich belebt: 2010 sind die Preise für Bestandswohnungen in den größeren deutschen Städten um rd. 2,5% gestiegen. Neubauwohnungen verteuerten sich sogar um über 3,5% im Vergleich zum Vorjahr.

Für Eigenheime lagen die Preiszuwächse zwar mit rd. 1,5% deutlich niedriger; auch die Eigenheimpreise stiegen jedoch stärker als in den Jahren zuvor. Der Ausblick für 2011 ist aus vier Gründen auch weiterhin günstig: Erstens, die deutsche Wirtschaftsleistung wird schon 2011 wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehren; bereits im Herbst 2010 wurde der höchste Beschäftigungsstand seit der Wiedervereinigung erreicht. Zweitens sind die Finanzierungskonditionen im
langjährigen Vergleich noch immer sehr attraktiv. Drittens suchen gerade Privatanleger nach risikoärmeren Anlagemöglichkeiten mit auskömmlichen Renditen. Daher sind insbesondere Objekte in guten und sehr guten Lagen derzeit gefragt. Viertens wurde in den letzten Jahren vergleichsweise wenig neuer Wohnraum in Deutschland fertiggestellt. Von der Angebotsseite drohen also derzeit kaum Risiken.

Deutsche Bank Research, Tobias Just (Dezember 2010)

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