INDUSTRIA WOHNEN

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Pressestimmen

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Vermieten liegt wieder im Trend
Steigende Nachfrage, sinkendes Angebot - die Folgen der aktuellen Euro-Krise machen sich auch auf dem deutschen Wohnungsmarkt deutlich bemerkbar. Auf der Suche nach einem risikoarmen Investment haben verunsicherte Kapitalanleger nach Jahren der Abstinenz wieder die klassische Eigentumswohnung entdeckt. Das rege Interesse hat die Preise, insbesondere in den Großstädten, zuletzt spürbar steigen lassen. Doch Experten wie der Immobilienberater Jörg Winterlich warnen vor Schnellschüssen: „Wer glaubt, durch Immobilien schnell reich zu werden, setzt aufs falsche Pferd.“ Wer Wohnungsvermieter wird, sollte wissen, dass er erstens ein langfristiges Investment eingeht, das zweitens sehr wohl diverse Risiken birgt. Niedrigzinsen und hohe Wertsteigerungen machen den Kauf einer Immobilie jedoch attraktiv wie lange nicht. „Lage, Zuschnitt und Ausstattung müssen den Anforderungen möglichst vieler potenzieller Mieter entsprechen, sonst steht die jeweilige Wohnung womöglich über einen längeren Zeitraum hinweg leer“, nennt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD, eine der größten Gefahren für Vermieter. Neben der richtigen Finanzierung kommt es daher auf die sorgfältige Auswahl des Objekts an. Eine Luxusausstattung der Wohnung rechnet sich selten. Dafür darf es gern eine Wohnung abseits der Bestlage sein, sagt Markus Schmidt, Leiter der Research-Abteilung beim Immobilienmakler Aengevelt. Er sieht vor allem in den mittleren Lagen der kreisfreien Städte noch erhebliches Potenzial, da hier das Angebot von nutzergerechten Wohnungen seit Jahren abnehme.

Quelle: Handelsblatt, 25.10.2011

Preisboom hält an
"Aufgrund der anhaltenden Dynamik lohnt es sich, weiterhin auf dem Markt für Wohnimmobilien zu investieren. Mieten und Kaufpreise werden sich auch in Zukunft in den Großstädten weiter positiv entwickeln", wirbt Andrew M. Groom, Leiter Valuation & Transaction Advisory Jones Lang LaSalle Deutschland. So brenzlig Staatsverschuldung und Abschwung im Euro-Raum auch sind – einen positiven Effekt hat die Krise: Die Kreditzinsen sind im Keller – und scheinen dort zu bleiben. Quelle: Capital, 20.09.11

Anleger schwören auf Betongold
Wohin mit dem Geld in Zeiten der Finanzkrise? Die Aktienmärkte sind unattraktiv, ständig fällt der Dax auf einen neuen Tiefstand. "Anleger betrachten die deutschen Immobilienmärkte vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Euro-Pleitekandidaten als sicheren Hafen", sagt Michael Kiefer vom Immobilienscout24. Vom "Betongold" schwärmen Immobilienmakler in Verkaufsgesprächen. Und so ist es zwar auch die klassische Kleinfamilie, die sich eine Wohnung oder ein Häuschen im Grünen zulegt, um dort selbst zu wohnen. Aber die Struktur der Käufer ändert sich zurzeit, sagt Michael Voigtländer, Experte für Immobilienökonomik am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. "Viele Privatleute kaufen sich zurzeit eine Wohnung als reine Kapitalanlage." Das Zinsniveau kommt ihnen entgegen, Immobilienkredite sind billig. Auch vermögende Senioren würden inzwischen zuschlagen und ihr Geld in einer Stadtwohnung anlegen. Nach einer Immobilienscout24-Umfrage unter mehr als 2.600 Kaufinteressenten hat sich die Zahl der reinen Kapitalanleger in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die steigende Nachfrage lässt die Preise steigen – und zwar nicht nur die Kaufpreise, sondern auch die Mieten. Denn die Käufer legen ihre Kreditkosten auf die Mieter um, um die Wohnung zu refinanzieren. Wissenschaftler wollen aber noch nicht von einer Immobilienblase sprechen. Dafür gebe es noch zu viel Luft nach oben – gerade in Berlin. "In Deutschland haben sich die Immobilienpreise real seit den siebziger Jahren kaum verändert", sagt Konstantin Kholodilin, Konjunkturexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. "Einen Preisanstieg beobachten wir erst seit einigen Jahren." Von einer Spekulationsblase sei man weit entfernt. Nach Einschätzung von Voigtländer ist der Immobilienmarkt in Deutschland zudem weitaus stabiler als in anderen Ländern, etwa den USA. Dort hatte das niedrige Zinsniveau und die leichtfertige Vergabe von Immobilienkrediten an Privatleute mit schlechter Bonität am Ende die ganze Weltwirtschaft in einen Abwärtsstrudel gezogen. "In Deutschland werden Immobilienkredite viel konservativer finanziert", sagt Voigtländer. In den USA sei das Angebot an Mietwohnungen zudem viel kleiner. Ein Haus zu kaufen und ein paar Jahre später wieder zu verkaufen, sei üblicher als hierzulande.

Quelle: Handelsblatt, 26.09.11

So zahlen sich Immobilien-Investitionen aus
Für viele Investoren gehört es zur Standardstrategie, einen Teil des Kapitals in Immobilien anzulegen: Immobilienaktien, REITs, offene oder geschlossene Fonds. "Altersvorsorgeeinrichtungen, Family-Offices und Versicherungen schätzen Wohn- und Gewerbeobjekte, weil ihnen die Mieteinnahmen kontinuierliche Geldflüsse bieten", sagt Dieter Thomaschowski, Geschäftsführer des Analysehauses Investment Research in Change IC (IRICIC). Auch Privatanleger sollten einen Teil ihres Geldes in Betongoldprodukte investieren, rät Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: "Mit einem breit gestreuten Portfolio aus Aktien, Anleihen, Immobilien- und Sparprodukten reduzieren sie Risiken und steigern die Ertragschancen."

Quelle: Capital, 12.10.11

Immobilien als Geldanlage
Häuser und Wohnungen sind in den vergangenen Jahren in der Gunst all jener gestiegen, die Bares möglichst sicher anlegen wollen. Vor allem Wohnimmobilien sind gefragt, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der Bausparkassen-Tochter LBS Immobilien GmbH aus Münster. „Die immer noch niedrigen Zinsen und wachsende Inflationsängste haben die Nachfrage weiter beflügelt“, liefert er die Begründung für den Run auf Wohnimmobilien gleich mit. Das gilt sowohl für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen als auch für ganze Mietshäuser, sagt Makler Ulrich Dahl, Geschäftsführer des auf Gewerbe- und Anlageimmobilien spezialisierten Vermittlers Engel & Völkers Commercial (E&V Commercial): „Im Lauf eines dreiviertel Jahres sind die Preise für Mietwohnhäuser in Top-Lagen zum Beispiel in Köln um 20 Prozent gestiegen.“ Doch nicht nur am Rhein frohlocken die Verkäufer: In allen deutschen Großstädten so E&V Commercial, sind die so genannten Zins- oder Rentenhäuser bei privaten Anlegern zurzeit gefragt wie seit Jahren nicht mehr. Bundesweit investierten sie 2010 etwa 14 Milliarden Euro in klassische Wohn- und Geschäftshäuser, eine Milliarde Euro mehr als 2009. Und während bis 2008 vor allem ausländische Investoren – allen voran skandinavische Fonds und angelsächsische Finanzinvestoren – den Markt dominierten, hat sich nun die typische deutschen Käuferklientel zurückgemeldet: „Freiberufler, Selbstständige, Handwerker und Ärzte“, beschreibt E&V-Researchleiter Carsten Rieckhoff den Kundenkreis. Der Markt in den Spitzenlagen sei bereits leer gekauft, nun stiegen auch in den guten und mittleren Lagen die Preise. Die hohe Nachfrage treibt nicht nur die Preise für Mietshäuser. Auch der jahrelang dahin dümpelnde Markt für Eigenheime und Eigentumswohnungen ist kräftig in Bewegung geraten. Das Wachstum kommt nicht mehr wie in der Vergangenheit allein aus den Top-Standorten in den Metropolen. Dort seien die Preissteigerungen „bestenfalls marginal, teilweise gehen die Preise sogar zurück“, sagt Immobilienbewerter Kiefer. „Die Käufer sind offensichtlich nicht mehr bereit, jeden Preis zu bezahlen und weichen zunehmend auf einfachere Lagen aus.“ Dort, in den so genannten B-Lagen der Metropolen, aber auch in Mittelstädten seien die Preise gestiegen – und böten noch immer Potenzial nach oben, meint der Analyst. Wer angesichts der Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten die Lust am Risiko verloren hat, mag gemessen an Aktien oder Währungen mit einer Immobilie nicht schlecht fahren. Völlig risikolos allerdings ist weder der Kauf der eigenen vier Wände noch die Investition in eine Mietwohnung. Auch deren Wert schwankt über die Jahre, der Anlageerfolg hängt also ebenso wie an der Börse vom Timing bei Kauf und Verkauf ab. Überdies müssen Käufer noch stärker als in den zurückliegenden Jahren darauf achten, wo sie Eigentum erwerben. „In den strukturschwächeren Regionen und im ländlichen Raum wird es zu deutlichen Schrumpfungsprozessen kommen“, sagt Michael Fenderl, Chef des Marktresearchs beim Immobilienberater Aengevelt Immobilien aus Düsseldorf: „Nach den vorherrschenden Prognosen wird die Bevölkerung in den Wachstumsregionen Deutschlands bis zum Jahre 2030 um zehn Prozent wachsen, während sie gleichzeitig außerhalb der Wachstumsmetropolen um etwa 20 Prozent zurückgeht.“ Die Folgen liegen auf der Hand: Wo die Einwohnerzahlen schrumpfen, sinken zuerst die Nachfrage nach Häusern und Mietwohnungen, dann die Preise und Mieten.

Quelle: Focus online, 26.07.11

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