INDUSTRIA WOHNEN

Weitere Informationen wie Journal, Geschäftsberichte oder unser Newsletter werden Ihnen im Pressebereich dieser Internetseite bereitgehalten.

 

Preisentwicklungen im Wohnungsmarkt

Preisentwicklungen im Wohnungsmarkt

Der Wohnungsmarkt Deutschland ist Ende 2011 durch eine hohe Investitionsnachfrage bei privaten und institutionellen Anlegern gekennzeichnet. Hintergrund der hohen Nachfrage sind die Themen Wertstabilität, Vermögenssicherung und die Attraktivität der Nettorenditen im Vergleich zu alternativen Anlagen. Die Nachfrage konzentriert sich auf Ballungsräume und innerstädtische Lagen. In den nachgefragten Regionen sind gleichzeitig deutlich steigende Neubauaktivitäten erkennbar. Mieten und Kaufpreise steigen kontinuierlich an. Die Nachfrage konzentriert sich auf die Ballungszentren und die größeren Städte, in denen Arbeitsplatz- und Bildungsangebote vorhanden sind. Gleichzeitig hat sich der Trend zum städtischen Leben weiter verstärkt. Eine Marktüberhitzung ist dann gegeben, wenn sich Preise bilden, die nachhaltig nicht durch die Marktnachfrage gedeckt sein werden. Im Bereich der Mieten haben wir in den letzten zwei Jahren deutlich positive Entwicklungen in den Ballungsräumen Deutschlands gesehen.

  

             Empirica Mieten

                   Deutschlandindex - Mieten 

 

Diese resultieren einerseits aus der oben genannten Nachfragekonzentration, andererseits aus steigenden energetischen Anforderungen, Gebäudemodernsierungen und nicht zuletzt auch dem Entfall von öffentlichen Förderungen. Diese positive Mietentwicklung ist unseres Erachtens nachhaltig. Sie wird auch in Zeiten Bestand haben, in denen Immobilien-Kaufpreise aufgrund steigender Zinsen oder der Rückkehr alternativer Anlageangebote nicht mehr deutlich steigen werden. Einzig der Bereich der Neubauvermietung ist vorsichtig zu betrachten, wenn höchste Marktmieten für eine Vielzahl von Neubauwohnungen kalkuliert werden.

Bei den Kaufpreisen sind im Zinshausbereich erste Überhitzungserscheinungen erkennbar. Es hat sich ein eindeutiger Verkäufermarkt gebildet. Die Kaufpreisfaktoren für Zinshäuser deutlich schneller als die Mieten gestiegen. Wenn die Nettorenditen auf 2-3 % (nach allen Kosten) fallen, steht alleine die Wertsicherheit im Vordergrund. Die Preisstabilität ist dann von einer unverändert hohen Nachfrage, einem stabil niedrigen Zinsniveau und der fehlenden Akzeptanz alternativer Finanzanlagen abhängig. Andersherum: Stabilisieren sich die Finanzmärkte nachhaltig, werden die Preise für Zinshäuser -zumindest außerhalb der Toplagen- unter Druck geraten.


Keine Preisüberhitzung sehen wir bei Eigentumswohnungen. Hier verlaufen die positiven Kaufpreis- und Mietentwicklungen weitestgehend parallel.

 

                          Bild Kaufen

                                Deutschlandindex - Kaufen

 

Gerade bei Bestandwohnungen erwarten wir in den wirtschaftstarken Ballungsräumen eine hohe Wertstabilität und unverändert Wertentwicklungschancen, die sich aus einer positiven Mietentwicklung ableiten lassen. Wohnungs- und energetische Sanierungen bieten hier attraktive Mietentwicklungsscenarien. Spannend wird bleiben, ob die Schere zwischen den Preisen für Neubau-Eigentumswohnungen und Bestandswohnungen sich mittelfristig schließen wird. Während Neubauwohnungen insbesondere für Eigennutzer interessant sind, empfehlen wir Kapitalanlegern unverändert den günstigeren Erwerb von Bestandswohnungen.

Data protection notice regarding cookies

This website uses cookies for web analysis with Google Analytics and Bing Ads. By clicking on "OK" you agree to the storage of cookies.