INDUSTRIA WOHNEN

01.11.2021

Neue Adresse für bezahlbares Wohnen in Mainz – das Wohnquartier Rodelberg wächst

Neue Adresse für bezahlbares Wohnen in Mainz – das Wohnquartier Rodelberg wächst
  • Rohbau fast abgeschlossen
  • Innenausbau beginnt
  • Fertigstellung Ende 2022 geplant
  • 25 Prozent der Wohnungen mit gefördertem Mietpreis

Auf dem Rodelberg in der Mainzer Oberstadt nehmen die Wohngebäude nach einer bislang rund elfmonatigen Bauphase nach und nach Gestalt an. Die Tiefgarage ist bereits fertiggestellt und bei acht der zehn Gebäudekörper ist der Rohbau abgeschlossen. Wo einst das Jobcenter residierte, entsteht in den kommenden Monaten ein Wohnquartier, das Ende 2022 dem Mainzer Wohnungsmarkt rund 200 Wohnungen in gesuchter Lage zur Verfügung stellen soll.

„25 Prozent der errichteten Wohnungen werden dabei öffentlich gefördert und zu einem gebundenen Mietpreis von unter 8 Euro pro Quadratmeter angeboten“, erklärt die Baudezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse, bei einem Presserundgang. „Und es entsteht ein sehr attraktiver Standort mitten im Grünen“, ergänzt Bürgermeister Günter Beck, „man erkennt jetzt schon, dass der gewachsene Baumbestand dem künftigen Wohngebiet eine naturnahe Prägung geben wird und das an einem zentralen, innerstädtischen Standort. Eine tolle, neue Adresse für bezahlbares Wohnen in Mainz.“

Entwickelt und gebaut wird das ca. 17.400 Quadratmeter große Grundstück von der Projektentwicklungsgesellschaft WTR GmbH & Co. KG – einer gemeinsamen Gesellschaft der J. Molitor Immobilien GmbH und der emag GmbH.  

„Was am Rodelberg wirklich gut gelungen ist“, erläutern Martin Dörnemann und Andreas Epple, als Geschäftsführer der emag GmbH, „ist die Kombination aus einer hervorragenden städtebaulichen Lösung mit einer attraktiven architektonischen Gestaltung und das mit einer hohen Freiraumqualität. Auch wenn wir gerade erst mit dem Innenausbau beginnen, erkennt man schon jetzt sehr gut das durchdachte Konzept der zehn punktartigen Gebäude und wie sie sich auf dem Rodelberg einpassen, mit interessanten Blickachsen und immer wieder neuen Blickwinkeln auf das Stadtgebiet und seine Umgebung.“

Die nördlichen fünf Gebäude werden dabei durch schallschützende Loggien miteinander verbunden. Ergänzt wird das Quartier durch eine Tiefgarage unterhalb der Wohngebäude mit 144 Stellplätzen, hinzu kommen 25 Parkplätze im Außenbereich.

Die Architektur des Wohnquartiers wurde 2017 in einem Realisierungswettbewerb von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Als klarer Sieger gingen damals die Entwürfe der Architekten Schaltraum aus dem Wettbewerb hervor. Das Konzept überzeugte die Experten „in seiner gelungenen Gebäudestruktur und den kreativen Entwurfselementen, und weiterhin nicht zuletzt auch wegen seiner wirtschaftlichen Effizienz.“

Neben hoher gestalterischer Qualität spielt auch die ökologische Nachhaltigkeit im neuen Wohnquartier „Am Rodelberg“ eine wichtige Rolle: „Die Energieversorgung erfolgt umweltfreundlich über Geothermie und kann sowohl zum Heizen, also auch zum passiven Kühlen genutzt werden“, so Molitor-Geschäftsführer Tim Gemünden. Zudem werde das Thema Naturschutz auf vielfältige Weise umgesetzt: „So werden unter anderem zehn Quartiere für Fledermäuse, 24 Nisthilfen für Vögel und eine besonders insektenfreundliche Dachbegrünung mit Blühwiesen, Totholzstrukturen und vor allem bei Wildbienen beliebten Sand-Kies-Linsen installiert“.

Der Rodelberg ist vor über 85 Jahren in unmittelbarer Nähe der Berliner Siedlung entstanden. Damals führten Tunnelarbeiten für die Bahnstrecke durch Mainz zu einer Menge Erdaushub, der zum heutigen Rodelberg auf 20 Meter Höhe aufgeschüttet wurde. Das ehemalige Gelände der Firma Grebner, Ingenieure in Mainz, wurde in den 1960er Jahren mit einem Bürogebäude bebaut. Später wurde das Objekt durch das Jobcenter genutzt, das mittlerweile verlagert wurde.

Das Wohnprojekt Rodelberg wurde bereits 2020 von der Projektentwicklungsgesellschaft WTR GmbH & Co. KG an die Industria Wohnen verkauft: „Wir freuen uns auf ein nachhaltig durchmischtes und sehr attraktives Wohnquartier, das herrlich eingewachsen ist und wir freuen uns ganz besonders, dass wir damit auch einen weiteren Beitrag zum Miet-Wohnangebot am Standort Mainz leisten können“, so Elmar Limley, zuständig für Portfoliomanagement und Ankauf bei Industria Wohnen.

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